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term: "Private Deployment"
slug: "private-deployment"
glossar_id: "G497"
variants: ["Private LLM"]
category: "modellzugang-hosting-und-unternehmensbereitstellung"
marker: "Uneinheitlich"
short: "Sammelbezeichnung für eingeschränkt zugängliche Bereitstellungen; Isolation, Betreiber und Netzwerkgrenzen konkret benennen."
sources:
  - label: "AWS: Bedrock über eine VPC anbinden"
    url: "https://docs.aws.amazon.com/bedrock/latest/userguide/usingVPC.html"
  - label: "Microsoft Learn: Virtuelle Netzwerke für KI-Dienste"
    url: "https://learn.microsoft.com/en-us/azure/ai-services/cognitive-services-virtual-networks"
status: "entwurf"
updated: "2026-09-21"
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Private Deployment ist ein Sammelbegriff ohne feste Bedeutung. Er kann heißen, dass der Zugang über eine private Netzwerkverbindung läuft, dass Rechenkapazität für dich allein reserviert ist, dass die Verarbeitung in einer bestimmten Region stattfindet oder dass deine Daten nicht zum Training verwendet werden. Welche dieser Zusagen gemeint ist, muss im Einzelfall geklärt werden.

## Vier Zusagen, die oft in einen Topf geworfen werden

Die häufigste technische Ausprägung ist die Netzanbindung: Anfragen laufen nicht über das offene Internet, sondern über einen privaten Endpunkt im eigenen virtuellen Netz. [AWS](https://docs.aws.amazon.com/bedrock/latest/userguide/usingVPC.html) Davon zu unterscheiden ist die Zugriffsbeschränkung auf Dienstebene, bei der ein Dienst nur aus definierten Netzen erreichbar ist. [Microsoft Learn](https://learn.microsoft.com/en-us/azure/ai-services/cognitive-services-virtual-networks)

Die dritte Zusage betrifft die Rechenkapazität: eigene Instanzen statt geteilter. Die vierte ist rein vertraglich und regelt Speicherdauer und Trainingsnutzung. Die vierte ist meist die wichtigste und hat mit Netztechnik nichts zu tun.

## So kannst du dir das vorstellen

Ein separater Besprechungsraum, ein eigener Eingang, ein reservierter Tisch und die Zusage, dass niemand mitschreibt, sind vier verschiedene Dinge. Jemand, der „privat" sagt, kann jedes davon meinen. Das Bild erklärt die Mehrdeutigkeit, es beschreibt kein konkretes Angebot.

## Was es in der Praxis konkret bedeutet

Lass dir die Zusage aufschlüsseln, bevor du sie in ein Datenschutzkonzept schreibst. Vier Fragen reichen meist: Wie erreichen die Anfragen den Dienst, wer betreibt die Hardware, in welcher Region wird verarbeitet, und wie lange werden Ein- und Ausgaben gespeichert. Die Antworten gehören in den Vertrag, nicht in eine Produktseite.

## Wo es verwechselt wird

Ein privater Netzwerkpfad sagt nichts über Speicherung und Trainingsnutzung, und umgekehrt. Und privat heißt nicht On-Premises: Die Hardware steht in den meisten Fällen weiterhin beim Anbieter.

## Verwandte Begriffe

**On-Premises**, **Private Endpoint**, **Dedicated Deployment**, **Data Residency**, **Zero Data Retention**, **Single-Tenant Deployment**.
