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Generierung, Sampling und Ausgabeformate

JSON Schema

Formale Beschreibung der erwarteten Struktur einer JSON-Ausgabe oder eines Tool-Aufrufs.

JSON Schema ist eine Sprache, mit der sich Aufbau und Einschränkungen von JSON-Daten beschreiben lassen: welche Felder es gibt, welchen Typ sie haben, welche Pflicht sind und welche Werte zulässig sind. Sie dient sowohl der Prüfung von Daten als auch als lesbare Dokumentation. JSON Schema

Im Umfeld der Modelle an zwei Stellen

Erstens beschreibt ein Schema die erwartete Form einer Antwort, wenn strukturierte Ausgaben verlangt werden. OpenAI: Structured outputs Zweitens beschreibt es die Eingaben eines Werkzeugs, das ein Modell aufrufen darf. In beiden Fällen geht das Schema mit in den Prompt und dient der aufrufenden Seite anschließend als Prüfregel.

Nicht jede Schnittstelle unterstützt den vollen Sprachumfang. Verschachtelte Bedingungen, Verweise und offene Objekte sind oft eingeschränkt, weshalb ein Blick in die jeweilige Dokumentation lohnt.

So kannst du dir das vorstellen

Ein Formularvordruck mit Feldbeschriftungen, Pflichtfeldern und Auswahllisten. Er sagt, wie der Antrag auszusehen hat, und die Poststelle prüft danach. Das Bild erklärt die Doppelrolle aus Vorgabe und Prüfung.

Was es in der Praxis bedeutet

Ein gutes Schema ist knapp. Jedes Feld kostet Tokens, und tiefe Verschachtelung erhöht die Fehlerquote. Hilfreich sind aussagekräftige Feldnamen und kurze Beschreibungen je Feld, denn sie wirken wie Anweisungen an das Modell.

Wichtig bleibt die eigene Prüfung. Auch wo eine Schnittstelle Schemakonformität zusagt, gehört die Validierung in den Code, schon weil sich Schemata im Lauf der Zeit ändern.

Wo es verwechselt wird

Ein Schema beschreibt die Form, nicht die Bedeutung: Ein Feld namens Datum kann ein falsches Datum enthalten. Und es ist keine Erfindung der KI-Welt, sondern ein etablierter Standard aus der Datenverarbeitung.

Verwandte Begriffe

Structured Output, JSON Mode, Tool Schema, Constrained Decoding, Tool Calling.

Quellen